Gemeinderatsmitglieder:


Dies sind unsere drei Gemeinderatsmitglieder in der Legislaturperiode 2016 - 2021:

 

Chrisrine Burmeister

 

Mitarbeit in Ausschüssen:

Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales,

Stv. Vorsitzende Schulausschuss,

Ortsrat Wieckenberg

Meine Vita:

Der Baum *

Zu fällen einen schönen Baum,
braucht's eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenke es, ein Jahrhundert.

 

* von Eugen Roth

 

Geb: 1952 in Berlin.

Aufgewachsen bin ich im Großraum Stuttgart, aber gleich nach Abitur und einer Ausbildung zur Krankenschwester zog es mich in den Norden Deutschlands. Wo der Himmel weiter ist, wo es weniger „Fabrikle“ und weniger „Sträßle“ gibt und die Men-schen nicht so dicht aufeinander wohnen müssen.
Nun wohne ich schon über dreißig Jahre mit meiner Familie in Wieckenberg, drei Kinder sind durch verschiedenste „Schulreformen“ gegangen und viele liebe Menschen habe ich kennenlernen dürfen.
Am Allermeisten hat mich aber immer wieder die Schönheit der Landschaft beeindruckt.
Nun höre ich aber:
* Unser kostbares Trinkwasser soll millionenliterweise über tote Hühner gegossen werden, die niemand braucht! (Pro geschlachtetes Huhn 8 Liter.)
* Unser Landkreis gilt für die Massen-tierhaltung als GUNSTGEGEND! (Geringe Tierdichte, Grundwasser intakt!)
* Weiterführende Schulen gibt es in Wietze nicht mehr.
* Gleichzeitig wird über ein neues Rathaus mit großem Veranstaltungssaal nachgedacht und es werden neue  Stellen in der Ver-waltung geschaffen. (Die Einwohnerzahl in Wietze ist kaum angestiegen!)
* Ein sehr schöner, historischer Bauernhof mit altem Baumbestand im Ortskern wurde abgerissen werden um Platz für einen Supermarkt zu schaffen.
* Die Gemeinde hat über 7 Mio. Euro Schulden. Im Jahre 2017 werden es voraussichtlich 13 Mio EUR sein.
Ich möchte mich als Bürgerin Wietzes an der Gestaltung des Dorfes und an der Erhaltung der schönen Umbebung beteiligen. Darum bin ich Mitglied der Partei Bündnis ‘90 / Die Grünen und unterstütze zukünftig die Rats-arbeit unserer beiden bisherigen Grünen Ratsherren Claus-Friedrich Schrader und Lothar Müller.

 

Christine Burmeister

Lothar Müller

 

Mitarbeit in Ausschüssen:

Vorsitzender Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss,

Wirtschaftsförderungsausschuss,

Ausschuss für öffentliche Sicherheit, ()

Meine Vita:

 

Geboren am 24.12.1943 in Wietze.

 Nach dem Besuch der Grundschule in Wietze besuchte ich die "Mittelschule" in Winsen/Aller.

 Vom 1.4.1960 bis 31.3.1963 absolvierte ich eine Ausbildung zum Verwaltungs-fach-angestellten beim Landkreis Celle.

 Meinen Grundwehrdienst leistete ich bis zum 30.9.1964 beim Panzerbtl. 84 in Lüne-burg ab.

 Nach rd. 3 1/2-jähriger Tätigkeit in der Gemeinde Wietze wechselte ich zum Studentenwerk Hannover, eine Anstalt des Öffentlichen Rechts. Ich war dort zunächst als stellv. Leiter der Abteilung Ausbildungs-förderung tätig, übernahm dann zum 1.4.1981 die Leitung der Abteilung bis zu meinem Ausscheiden März 2005.

 2007 verlegte ich meinen Wohnsitz von Hannover zurück nach Wietze.

 Über das Projekt der Grünen "Schlachthof in Wietze" bin ich zu den Wietzer Grünen gestoßen.

 Seit 2011 bin ich als Angehöriger der Grünen-Ratsfraktion Mitglied im Wietzer Gemeinderat und somit in der Lage, aktiv an der Politik vor Ort mitzuwirken.

Meine 2. Legislaturperiode begann im September 2016.

Ich bin Mitglied im Finanz- und Rechnungs-prüfungsausschuss, dem Wirtschafts-förderungsausschuss und Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Sicherheit.

Neben meinem Engagement bei den Grünen bin ich auch aktives Mitglied bei den "Fotofreunden Wietze" und Vorstands-mitglied in der "Bürgerinitiative Wietze für den Erhalt unseres Aller-Leine-Tals e.V.".

 

Lothar Müller

Claus-Friedrich Schrader

 

Mitarbeit in Ausschüssen:

Verwaltungsausschuss, (Beigeordneter)

Infrastrukturausschuss,

Ausschuss für Sport, Freizeit und Kultur,

 

Meine Vita:

 

Als in Wietze geborener pensionierter Maschinenbaukonstrukteur, kenne ich Wietzes wirtschaftlich - politische Entwickl-ung der letzten Jahrzehnte aus eigenem Erleben.
Mein politisches Engagement führte mich 1968 als Mitglied in die SPD. Die Partei, in der ich viele Jahre in verschiedenen Ämtern als Funktionsträger politisch tätig war, habe ich nach der Bundestagswahl 2005, nach 37 Mitgliedsjahren, verlassen und danach bei 'Bündnis 90 / Die Grünen' eine neue politische Heimat gefunden. Bis Ende 2010 war ich 21 Jahre lang als Vorsitzender der NABU – Gruppe Wietze e.V. in der regionalen Naturschutzarbeit engagiert.
Seit 2006 bin ich als Ratsmitglied für 'Bündnis 90 / Die Grünen' im Gemeinderat tätig. Zehn Jahre intensive Mitarbeit im Rat und seinen Gremien schaffen Erfahrungen, positive wie negative. Als positiv bewerte ich meine Erkenntnis, dass auch aus der Minderheit heraus, entschlossenes politi-sches Handeln von Grünen beachtliche Ergebnisse erzielen kann.
Zu meinen negativen Erfahrungen der bisherigen zehn Jahre im Rat zählt  die Praxis, mit der in Wietze wichtige politische Entscheidungen vorbereitet und von der politischen Mehrheit durchgesetzt werden.
Wir konnten  die Rothkötter-Ansiedlung und den Bau des Mega-Schlachthofes nicht verhindern. Aber wir haben, mit unserer Arbeit und unserem Widerstand, auch mit Hilfe der BI und dem Interesse der Medien, mit dazu beigetragen, dass in der Bun-desrepublik eine breit angelegte Widerstandsbewegung gegen Massentier-haltung und Billigfleischproduktion und für Lebensmittelsicherheit entstanden ist. Auch das sind sichtbarere Erfolge!

Die kommende Legislaturperiode 2016 - 2021 wird den Gemeinderat vor neue Herausforderungen stellen. Die Entwicklung der Gemeindefinanzen angesichts der geplanten Investitionen rund um die sog. 'Neue Mitte' gehören dazu. Die bisherigen Planungen finden unsere  Zustimmung. Das alte Rathaus ist nicht barrierefrei und nie-mandem, weder Bürgern noch den Mitar-beiterinnen und Mitarbeitern, für eine vernünftige Verwaltungsarbeit noch zumut-bar!
Unsere Zustimmung endet dort, wo sich die finanziellen Kapazitäten der Gemeinde er-schöpfen. Zustimmung wird es nur für die geplanten Investitionen geben, deren finan-ziellen Lasten von der Gemeinde auch ge-tragen werden können.

 

Claus - Friedrich Schrader